Investmentfonds: Was müssen Anleger beachten

Investmentfonds: Was müssen Anleger beachten

Immer mehr private Anleger entdecken Investmentfonds als attraktive Alternative zu festverzinslichen Finanzprodukten, die nur eine bescheidene Rendite abwerfen. Allerdings muss bei der Auswahl eines Fonds beachtet werden, wie hoch die Risikoneigung und wie lange der Anlagehorizont des privaten Investors ausfallen. Diese Eckpunkte erweisen sich insbesondere als entscheidend für die Auswahl zwischen geschlossenen und offenen Fonds.




Chancen und Risiken von geschlossenen Fonds

Ein geschlossener Fonds wird stets für ein ganz bestimmtes, großes Investitionsprojekt wie zum Beispiel ein Containerschiff oder eine Gewerbeimmobilie aufgelegt. Aus diesem Grund sind bei dieser Art von Fonds sowohl das einzuwerbende Kapital als auch die Anzahl der Investoren begrenzt. Als Fondseigner nimmt man die Stellung eines Kommanditisten ein. Die Anteile an geschlossenen Fonds werden grundsätzlich bis zum Ende des Investitionsprojektes gehalten und sind nicht fungibel. Aus diesem Grund ist der Kauf geschlossener Fonds nur für Anleger mit sehr langem Anlagehorizont sinnvoll. Darüber hinaus sind sie mit großen Renditechancen, aber auch entsprechend hohen Verlustrisiken verbunden, so dass sie nur für private Investoren mit großer Risikoneigung in Frage kommen. Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass Beteiligungen an einem geschlossenen Fonds nur mit relativ großen Kapitalbeträgen möglich sind, in der Regel sind mindestens 10.000 Euro erforderlich.

Chancen und Risiken von offenen Fonds

Das Risiko offener Fonds fällt wesentlich geringer aus. Offene Aktienfonds werden als Aktiv- oder Passivfonds aufgelegt. Während Passiv-Fonds lediglich einen bekannten Index wie zum Beispiel den Dow Jones nachbilden, werden Aktiv-Fonds von Fondsmanagern verwaltet, die gezielt Anlagechancen suchen und wahrnehmen. Aktiv-Fonds sind mit verschiedenen Anlageschwerpunkten auf bestimmte Länder oder Branchen erhältlich. Die Anteile offener Fonds weisen eine kleine Stückelung auf, so dass sie sich gut für Kleinanleger eignen. Auch die Anzahl der Fondseigner ist bei einem offenen Fonds nicht begrenzt, das Fondskapital ist in der Regel beliebig erweiterbar. Der größte Vorteil offener Fonds liegt in ihrer Fungibilität. Sie können ähnlich wie Aktien jederzeit gekauft und verkauft werden, so dass sie auch für Anleger mit kürzeren Anlagehorizonten in Frage kommen.

Fundierte Kaufentscheidungen

Finanzberater können wertvolle Unterstützung leisten, um eine tragfähige Anlageentscheidung für Fonds zu treffen, die der eigenen Risikoeinstellung und dem individuellen Anlagehorizont entsprechen. Eine große Unterstützung kann von Seiten swisslife-select-erfahrung.de in Anspruch genommen werden. Allerdings sollte kein Anleger darauf verzichten, sich zusätzlich umfassend über alle mit einem bestimmten Fonds verbundenen Chancen und Risiken zu informieren.

Bild Copyright: Alterfalter – Fotolia

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