Kreditkarten als Zahlungsmittel für den Urlaub

Bargeld als Zahlungsmittel für den Urlaub wird immer riskanter. Die Langfinger lauern überall und denken sich immer raffiniertere Taktiken aus, um die Einheimischen und Gäste um ihr Bares zu erleichtern. Die Geldbörsen mit den Ausweisen und Kreditkarten werden häufig in den nächsten Papierkorb geworfen, nachdem man das Bargeld ausgeräumt hat. Bargeld lässt sich als Diebesbeute mit dem geringsten Risiko erwerten.

Deshalb ist es sicherer, wenn man sich vor dem Urlaub Kreditkarten besorgt, für die es weltweit möglichst viele Akzeptanzstellen gibt. Zusätzlich sollte man sich die zentrale Notfallrufnummer besorgen, über die man in Deutschland fast alle Kreditkarten und Konten sperren kann, falls es zu einem Verlust gekommen ist. Aufschreiben macht wenig Sinn, wenn einem die gesamte Handtasche gestohlen wird. Deshalb sollte man sie lieber auswendig lernen, damit man sie im Bedarfsfall zur Verfügung hat. Im Falle eines Diebstahls sollte die Sperrung unmittelbar erfolgen, denn damit kann man sein persönliches Risiko minimieren.

Eine Minimierung des mit einem Diebstahl von Kreditkarten verbunden Risikos lässt sich auch erreichen, indem man ein Limit für den Tagesumsatz setzt. Eine weitere sehr gute Möglichkeit des persönlichen Schutzes ist es, wenn man sich für den Urlaub im Ausland eine Prepaid Kreditkarte besorgt. Hier kann nur über das aufgeladene Guthaben verfügt werden und dessen Höhe bestimmt man ganz allein.

Natürlich sollte man auch einige Regeln im Umgang mit den Kreditkarten beachten. Das beginnt damit, dass man sie im Urlaub entweder im Tresor des Hotels lassen oder sie unmittelbar am Körper tragen sollte. Damit ist aber nicht die Hosentasche gemeint, sondern beispielsweise eine Gürteltasche oder eine kleine Umhängetasche, die unter der Kleidung getragen werden kann. Dort ist sie deutlich schwieriger zugänglich und für die Diebe steigt das Risiko einer Entdeckung ihres Entwendungsversuchs dramatisch an.

Auch sollte man darauf achten, dass einem beim Eingeben der PIN beim Bezahlen im Supermarkt oder bei der Barabhebung am Automaten niemand über die Schultern schauen kann. Nur eine bekannte PIN macht den Diebstahl einer Kreditkarte wirklich interessant. Ansonsten liegt die Wahrscheinlichkeit, einen vierstelligen PIN bei den üblichen drei Versuchen zu knacken bei 3 zu 9997, wenn man einmal außer Acht lässt, dass die Banken bestimmte PINs nicht ausgeben.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.