Mietkautionsbürgschaft – wie ermittelt man den geeigneten Anbieter?

Mietkautionsbürgschaft – wie ermittelt man den geeigneten Anbieter?

Für viele Mieter stellt sich beim Umzug in eine neue Wohnung die finanzielle Hürde der Stellung einer Mietkaution. Die Vermieter dürfen laut Bürgerlichem Gesetzbuch §551 bis zu 3 Monatsmieten Kaution verlangen. Für den Mieter bedeutet das oft eine ansehnliche Summe. Häufig kommt erschwerend hinzu, dass die Mietkaution für die aktuelle Wohnung noch nicht vom Vermieter zurückgezahlt wurde. Entweder weil das Mietverhältnis überlappend zur neuen Bleibe besteht, oder weil es Unstimmigkeiten zwischen den Parteien gibt. Um die neue Kaution zu erbringen, lässt der Gesetzgeber auch andere Möglichkeiten als eine Hinterlegung von Bargeld zu. Immer mehr verbreitet sich die Mietkaution über eine Bürgschaft, mit der der Vermieter einverstanden sein muss.

In Kooperation mit der Bank

Für die rechtlich gleichwertige Mietkautionsbürgschaft schließt der Mieter mit einer Bank einen Vertrag. Die Bank stellt daraufhin eine Urkunde aus. Darin verbürgt sich das Geldinstitut zur Zahlung der vereinbarten Mietkaution, wenn es dazu kommen sollte. Der Mieter muss für diese Bürgschaftsleistung kein Geld hinterlegen, sondern zahlt dafür eine jährliche Prämie. Die verschiedenen Anbieter differieren im Preis, im Durchschnitt muss mit etwa 5% der Kautionssumme gerechnet werden. Unterschiede gibt es zudem in der Ausgestaltung. So bieten einige Anbieter wie z.B. die Kautionskasse ihr Produkt Moneyfix als Bürgschaft auf erstes Anfordern, was dem Vermieter eine größere Sicherheit bietet. Um den geeigneten Anbieter zu ermitteln, eignet sich ein unabhängiges Vergleichs- und Testportal zur Mietkautionsbürgschaft.

Die Aufgaben des Vermieters

Mit der Urkunde geht der Mieter zu seinem neuen Vermieter und überreicht sie ihm. Damit hat er seine Verpflichtung zur Kautionsleistung erfüllt. Für den Vermieter erfüllt sie den gleichen Zweck wie eine als Bargeld hinterlegte Sicherheitsleistung. Die Mietkautionsbürgschaft hat viele Vorteile. Der Vermieter erspart sich die Anlage der Mietkaution bei einer Bank und die Verwaltung dieses Kontos. Er heftet lediglich in seinen Unterlagen die Urkunde als Wertpapier ab. Die Bedingungen zur Auszahlung sind im Mietkautionsvertrag genau geregelt. Für den Vermieter besteht also die gleiche Sicherheit, wie bei einem Bargeldkonto. Der Mieter erhält sich eine größere Liquidität. Speziell bei einem Umzug fallen immer zusätzliche Kosten an. Neue Möbel oder die Änderung von Gardinen, sowie die Kosten für den Möbeltransport können das Budget stark belasten.

Bildmaterial über Fotolia von ‚creAtive‘ erstellt.

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