Vergleich der aktuellen Tagesgeld Zinsen

Es gibt wieder Bewegung bei den Zinsen. Grund ist die neuerliche Erhöhung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank EZB. Sie hob den Leitzins auf 1,5% an. Das hat Auswirkungen auf die Kredit- und Sparzinsen. Was für die Kreditkunden ärgerlich ist, ist für die Sparer langsam aber sicher Grund zur Freude.

Welche aktuellen Tagesgeldzinsen kann man erwarten?

Schon kurz vor der Entscheidung der EZB zogen die Zinsen bei einigen Anbietern an. So wollte man die Anleger rechtzeitig an sich binden. Aktuell sind die Spitzenreiter bei 2,5% Zinsen angelangt. Dabei ist je nach Institut die Zinsfestschreibung auf einen Zeitraum unter 12 Monate begrenzt. Die Anbieter Volkswagenbank-direct, Audibank und Bank of Scotland ab dem 15.07.2011, bieten diese 2,5% an. Bei der DAB-Bank kann man sogar 2,6% erhalten, aber hier muss man auch ein Girokonto und ein Wertpapierdepot dazu eröffnen. Das will aber nicht jeder. Wer noch mehr möchte, der kann bei der Postbank 3,33% mit gleichzeitiger Eröffnung eines Girokontos einstreichen, allerdings auf 6 Monate begrenzt. Danach gilt ein moderater Tagesgeldzins. Spitzenreiter ist im Moment CortalConsors mit strammen 4,5%. Bedingung ist aber das Übertragen eines Wertpapierdepots mit Kündigung des alten Depots. Sonst ist der Zins geringer. In der Laufzeit ist der 4,5% hohe Zins ebenfalls auf wenige Monate begrenzt. Viele andere Anbieter tummeln sich zwischen 1,75% und 2,3%. Diese Zinssätze sind noch kein Anlass zum Jubeln, denn sie decken knapp die aktuelle Inflationsrate.

Wie kann man die Rendite von Tagesgeld weiter steigern?

Die Tagesgeldzinsen sind nicht die einzigen gestiegenen Zinsen. Es gibt erste Angebote für Festgeld mit kurzer Laufzeit, die für viele Fans des Tagesgeldes ebenfalls interessant sind. Manche Anleger bewegen Summen von 20000 Euro und deutlich mehr als Tagesgeld. Braucht man derartig hohe Liquidität wirklich? Wer mit einem etwas geringeren Notgroschen auskommt, für den bieten sich Festgeldanlagen mit 12 Monaten Laufzeit an. Aktuell ist bei der Bank of Scotland dafür ein Zins von 3% erhältlich. Legt man einen Teil seines Geldes darin an und nur den Notgroschen als Tagesgeld, steigert das die Gesamtrendite bei einem überschaubaren Bindungszeitraum für das Festgeld. Die Höhe der Einlagensicherung für britische Banken ist dabei zu beachten.

Image: dkimages – Fotolia

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